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Geschichte der ARGE Wien
Verein und gGmbH

1970

Bahnhofsozialdienst

Die Geschichte nahm ihren Anfang mit dem Ende der 70er Jahre. Eine Epoche, in der politische Aufbruchsstimmung herrschte, der aber auch viel Widerstand entgegengebracht wurde. Der Bahnhofssozialdienst (BSD), eine Einrichtung…>> mehr dazu

1979

Klub Humboldgasse

Der Klub „die Humboldtgasse“ war das erste Projekt der ARGE Wien. Mit Unterstützung von ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen vom BSD und Studenten der SOZAKs (Sozialakademien) wurde an mehreren Nachmittagen das Lokal geöffnet.…>> mehr dazu

1980

Vereinsgründung

Auf lange Zeit war die Kaffeerunde des Bahnhofsozialdienst nicht möglich.  Daher die Idee: Der BSD macht eine Dependance. Aber die Caritas-Leitung war nicht begeistert. Mit Bedacht auf den guten Namen…>> mehr dazu

Tiefer Graben – erstes Beschäftigungsprojekt

Ein Erdbeben sorgt für Bewegung Das Erdbeben in Friaul im Jahr 1980 bewog die Caritas zu einer großen Hilfsaktion. Josef Radinger, Vorstandsmitglied der ARGE: „Die Caritas hatte zu einer Sammelaktion…>> mehr dazu

1982

Möbellager Austria Email

Die Erfahrungen in der Humboldgasse waren ausschlaggebend, ein größeres Projekt zu starten und tatsächlich mit einem „Arbeitsprojekt light“ zu beginnen. Der Verein musste so schnell wie möglich ein eigenes Lager finden. …>> mehr dazu

1983

Möbellager Lorenz Mandl Gasse

Nach einem Jahr musste eine neue Halle her. Mit Glück und einem guten Riecher: Vorstand Josef Radinger findet ein Fabriksgebäude! Das Fabrikgelände in der Lorenz Mandl Gasse 33 in Ottakring…>> mehr dazu

1985

Trennung von der Caritas

Im Laufe des ersten Jahres lief nicht alles rund: Der Sozialbetrieb wurde „aus dem Bauch heraus“ geleitet. Kalkulation und Kostenrechnung waren Fremdwörter. Aber nicht nur das: Auch die Größe des…>> mehr dazu

1986

Selbstständige Fortführung des Möbellagers

Liquidation, oder was? Franz Sedlak sollte schließlich den Totengräber spielen. Nur, da hatte sich die Caritas den falschen Partner ausgesucht.  Daher war die Entscheidung, die Franz Sedlak getroffen hatte, riskant,…>> mehr dazu

1988

Gründung eines sozialökonomisches Betriebs (SÖB)

Durchhalten war das Leid-Motiv im ersten Jahr. Anfang 1987 gab es dann die ersten Förderungen durch das Sozialministerium und die Stadt Wien. Sozialminister Dallinger entwickelte 1987 ein Programm zur Förderung…>> mehr dazu

1989

ARGE Wohnplätze für Bürger in Not

Der Start zur großen Veränderung fand durch die Gründung der „ARGE Wohnplätze für Bürger in Not“ im Jahr 1989 statt. Die Plattform, in der acht Vereine (darunter die Caritas, die…>> mehr dazu

1993

Geibelgasse 20 Wohnplätze

Durch einen glücklichen Zufall wurde die ARGE plötzlich zu einem angesehenen Player in der Wohnungslosenhilfe! Denn 1993 wurde ein leerstehendes Wohnhaus ausfindig gemacht: die „Geibelgasse“. Die ARGE Wien trat mit…>> mehr dazu

1997

Das “Trinkerheim” – Leopoldau

Trinkerheim war ein Arbeitstitel, aber in keiner Weise abschätzig gemeint. Das Konzept, das letztendlich erarbeitet wurde, war ein typisches „Konzept“ der ARGE Wien und lautete nahezu wortwörtlich: Die Wohnplätze für…>> mehr dazu

2000

Sobewo Schlachthausgasse

Die MA 12, das Sozialamt der Stadt Wien, war anfangs vorsichtig und zurückhaltend. Nicht, weil dieses Modell nicht funktioniert hätte, sondern weil diese Unterbringungsform die bisherigen Vorstellungen der Wohnungslosenhilfe durcheinanderbrachte.…>> mehr dazu

2002

Frauenwohnzimmer

Die ARGE Wien ermöglichte auch immer wieder neue Initiativen, aus denen heraus sich eigenständige Sozialeinrichtungen bildeten. Dank einer Mitarbeiterin aus der Geibelgasse, Elvira Loibl, wurde im 6. Bezirk das erste…>> mehr dazu

2003

Sobewo Essling

Mit dem Schwung, mit dem die ersten Seniorenhäuser eröffnet wurden, ging es dann weiter. Die Konzepte blieben im Prinzip gleich, jedoch unterschieden sich die Wohnhäuser durch gewisse Charakteristika. Das Haus…>> mehr dazu

2004

Sobewo Maroltingergasse

2004 baute die ARGE 43 Appartements auf demselben Grundstück in Ottakring, auf dem sich auch Möbellager, Flohmarkt und Verwaltung der ARGE WIEN befinden. Dort ist Platz für 55 Singles und/oder…>> mehr dazu

2005

Familienwohnen Geibelgasse

Das erste Wohnhaus der ARGE Wien in der Geibelgasse war inzwischen ein Familienwohnhaus geworden, das einen besonderen Stellenwert in der Wiener Wohnungslosenhilfe bekommen hatte. Es war ein Haus für „schwierige…>> mehr dazu

2010

Leistbares Wohnen

Unter diesem Begriff wird ein neues Betreuungsmodell gefördert. Viele Menschen können sich in einer (persönlichen Lebens-) Krise keine Wohnung leisten. Sie sind wohnungslos, haben keinen Anspruch auf eine Gemeindewohnung und…>> mehr dazu

2012

Resl Haus – leistbares Wohnen

Das erste neue Haus nach dem Modell „Leistbares Wohnen“ wurde im Jahr 2012 durch den damaligen Sozialminister Rudolf Hundstorfer mit 20 Wohnplätzen eröffnet. Die Errichtung des Baus in der Siccardsburggasse…>> mehr dazu

2019

Haus Admiralda – leistbares Wohnen

Das Haus Admiralda in der Brünnerstrasse wurde im Frühjahr 2019 eröffnet. Das Haus hat 50 Wohnplätze und ist ebenfalls nach dem Modell „Leistbares Wohnen“ konzipiert. Die Namensgeberin für dieses Haus…>> mehr dazu

2021

Haus Marion – leistbares Wohnen

Das Haus Marion in der Schenkendorfgasse wurde im Frühjahr 2021 eröffnet. Das Haus hat 48 Wohnplätze und ist nach dem Modell „Leistbares Wohnen“ konzipiert. Die Namensgeberin für dieses Haus ist Dr.…>> mehr dazu