Haus Marion – leistbares Wohnen

Das Haus Marion in der Schenkendorfgasse wurde im Frühjahr 2021 eröffnet. Das Haus hat 48 Wohnplätze und ist nach dem Modell „Leistbares Wohnen“ konzipiert. Die Namensgeberin für dieses Haus ist Dr. Marion Feik: eine Mitgründerin der ARGE Wien, langjährige Leiterin des Bahnhofsozialdienst und Vordenkerin der Bedürfnisorientierten Sozialarbeit.  Sie hat die ARGE Wien als Vereinsvorsitzende Jahre begleitet, …

Haus Admiralda – leistbares Wohnen

Das Haus Admiralda in der Brünnerstrasse wurde im Frühjahr 2019 eröffnet. Das Haus hat 50 Wohnplätze und ist ebenfalls nach dem Modell „Leistbares Wohnen“ konzipiert. Die Namensgeberin für dieses Haus war die Lebenspartnerin von Joschi Bolya. Sie leitete lange Jahre ehrenamtlich den Flohmarkt im Entrümpelungsbetrieb und war durch ihren verständnisvollen und menschlichen Umgang vielen Mitarbeiter*innen eine …

Resl Haus – leistbares Wohnen

Das erste neue Haus nach dem Modell „Leistbares Wohnen“ wurde im Jahr 2012 durch den damaligen Sozialminister Rudolf Hundstorfer mit 20 Wohnplätzen eröffnet. Die Errichtung des Baus in der Siccardsburggasse war ein voller Erfolg. Beide Partner, die Genossenschaft WBV-GPA als auch die ARGE Wien, leisteten hier Pionierarbeit. Benannt wurde das Haus nach Klaus Resl, einem …

Leistbares Wohnen

Unter diesem Begriff wird ein neues Betreuungsmodell gefördert. Viele Menschen können sich in einer (persönlichen Lebens-) Krise keine Wohnung leisten. Sie sind wohnungslos, haben keinen Anspruch auf eine Gemeindewohnung und brauchen dringend Unterkunft. Das ist die Zielgruppe, die immer mehr in den Fokus der Wohnungslosenhilfe gerät.  Das „Leistbare Wohnen“ wird vom Fonds Soziales Wien (FSW) …

Familienwohnen Geibelgasse

Das erste Wohnhaus der ARGE Wien in der Geibelgasse war inzwischen ein Familienwohnhaus geworden, das einen besonderen Stellenwert in der Wiener Wohnungslosenhilfe bekommen hatte. Es war ein Haus für „schwierige Fälle“. Obdachlose Familien mit vielen Kindern in eine entsprechende Unterkunft zu vermitteln ist ein schwieriges Unterfangen. Schutz und Kontrolle sind hier unerlässlich. Im Gegensatz zu …

Sobewo Maroltingergasse

2004 baute die ARGE 43 Appartements auf demselben Grundstück in Ottakring, auf dem sich auch Möbellager, Flohmarkt und Verwaltung der ARGE WIEN befinden. Dort ist Platz für 55 Singles und/oder Paare. Es ist das letzte Haus, das nach dem Konzept Sozial Betreutes Wohnen (SoBeWo) geführt wird. Zur Erinnerung: Das Modell vom Sozial Betreuten Wohnen ist …

Sobewo Essling

Mit dem Schwung, mit dem die ersten Seniorenhäuser eröffnet wurden, ging es dann weiter. Die Konzepte blieben im Prinzip gleich, jedoch unterschieden sich die Wohnhäuser durch gewisse Charakteristika. Das Haus Essling war etwas Besonderes. Es war das erste rollstuhlgerecht eingerichtete Wohnhaus für Wohnungslose.   2003 wurde es eröffnet. Wie üblich in Anwesenheit der großartigen Sponsoren …

Frauenwohnzimmer

Die ARGE Wien ermöglichte auch immer wieder neue Initiativen, aus denen heraus sich eigenständige Sozialeinrichtungen bildeten. Dank einer Mitarbeiterin aus der Geibelgasse, Elvira Loibl, wurde im 6. Bezirk das erste Wiener FrauenWohnzimmer gegründet. Es war als Projekt gedacht, um auf den Mangel an niederschwelligen frauenspezifischen Betreuungseinrichtungen hinzuweisen. Ein Jahr war geplant, und die Caritas hat …

Sobewo Schlachthausgasse

Die MA 12, das Sozialamt der Stadt Wien, war anfangs vorsichtig und zurückhaltend. Nicht, weil dieses Modell nicht funktioniert hätte, sondern weil diese Unterbringungsform die bisherigen Vorstellungen der Wohnungslosenhilfe durcheinanderbrachte. Aber mit Hilfe der Musiker von A3 kam es zu weiteren Eröffnungen von Wohnhäusern, die alle nach den gleichen Rahmenbedingungen organisiert waren. Drei Jahre später …

Das “Trinkerheim” – Leopoldau

Trinkerheim war ein Arbeitstitel, aber in keiner Weise abschätzig gemeint. Das Konzept, das letztendlich erarbeitet wurde, war ein typisches „Konzept“ der ARGE Wien und lautete nahezu wortwörtlich: Die Wohnplätze für diese Menschen müssen finanzierbar sein, sie müssen deshalb mit wenig Personal und wenig Aufwand auskommen und vor allem: Es muss sich jede*r darin wohl fühlen! …